Ausbilder Eignungsschein

Der Ausbilder Eignungsschein der IHK (Industrie und Handelskammer) erlaubt es dem Fachpersonal Auszubildende auszubilden. Da die meisten Unternehmen ihre Fachkräfte mittlerweile selbst ausbilden möchten, ist ein Ausbilderschein ein guter Baustein für denjenigen der ihn macht und das Unternehmen, in dem er arbeitet.

Ausbilder Eignungsschein machen – Um einen Ausbilder Eignungsschein zu erlangen, muss man nicht zwingend die Schulbank drücken. Das man aber für den IHK Ausbilderschein üben muss, steht fest. Denn die Prüfung der IHK entscheidet über spätere Führungskräfte und Ausbilder. Grundsätzlich braucht niemand einen Vorbereitungskurs vor der Prüfung zu machen. Rein theoretisch kann sich jede Fachkraft direkt für eine Prüfung zum Ausbilder Eignungsschein anmelden. Doch es gibt eine Vielzahl von Vorbereitungskursen die Berufsbegleitend auf die Prüfung vorbereiten sollen. Dabei werden Berufs- und Arbeitspädagogische Eignung und die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung vertieft. Ein solcher Kurs findet sich in einigen Privaten Fernschulen und Onlineschulungen. Dabei unterscheiden sich die Kurse in ihrer Art und Weise, sowie Dauer.

In manchen Fällen wird auf selbstständiges Lernen gesetzt, bei denen der Schüler Material zu Verfügung gestellt bekommt, dass er selbstständig bearbeiten kann, wann und wo er möchte. Bei anderen Schulen werden wöchentliche Online-Meetings abgehalten. So kann sich die Dauer eines Kurses von rund 40 Stunden bis zu 6 Wochen ziehen.

Einige Anbieter stellen ausschließlich Videomaterial zur Verfügung, andere bieten persönliche Gespräche und Hefte mit anschließenden Tests und Hausaufgaben an. Einige Anbieter übernehmen nach einem erfolgreichen Kurs sogar die Anmeldung für die Prüfung bei der IHK. Die Inhalte der Kurse sind dabei jedoch bei allen Anbietern voll und ganz auf die Prüfung der IHK ausgelegt, da ein Ausbilder Eignungsschein nämlich nur von der IHK ausgestellt werden kann. Doch auch in der Preisspanne unterscheiden sich die Kurse, hier ist mit Kosten in Höhe von mindestens 129 Euro bis zu 399 Euro zu rechnen.

Es bleibt also jedem selbst überlassen, ob er sich selbst auf die Prüfung vorbereitet, vielleicht seinen eigenen Ausbilder danach fragt, oder im Unternehmen nach Hilfe fragt. Denn oft stehen auch die Unternehmen dahinter, wenn Mitarbeiter einen Ausbilder Eignungsschein erlangen möchten, denn so wird für späteres Fachpersonal und deren Ausbildung gesorgt. Um Zeit und Kosten zu sparen, bereiten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter oft selbst auf die IHK Prüfung vor. Wer sich nach einem erfolgreichen Kurs oder eigenverantwortlichen Lernen gut auf die Prüfung vorbereitet sieht meldet sich also zur Prüfung an.

Über das Onlineportal der IHK kann man sich zur Prüfung anmelden, dabei muss der Prüfling keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei der Anmeldung zur Prüfung kommt eine Prüfungsgebühr von 115 Euro auf den Prüfling zu.

Die Prüfung zum Ausbilder Eignungsschein

Die Prüfung eines Ausbilder Eignungsschein wird von der IHK abgenommen, dabei muss der Prüfling eine schriftliche und eine praktische Prüfung bei der zuständigen IHK ablegen. Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus einer fallbezogenen Aufgabe, die mit Multiple-Choice Antworten gelöst wird. Bei der praktischen Prüfung wird vom Prüfling eine Präsentation und ein Fachgespräch abverlangt. In manchen Fällen führen Prüfer auch eine Ausbildungssituation mit dem Prüfling durch. Bestanden wird die Prüfung um den Ausbilder Eignungsschein der IHK, wenn beide Prüfungen mit einem ausreichend oder besser abgeschlossen sind.

Die schriftlichen Prüfungen finden zwei Mal im Monat bei der IHK an verschiedenen Standorten statt. Die Mündlichen Prüfungen werden sieben Mal im Monat abgenommen.

Die Kosten für den Ausbilder Eignungsschein

Gefördert wird der Schein oftmals durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter, um Arbeitslose wieder auf den Markt zu bringen. Auch die gesetzliche Rentenversicherung, und der Berufsförderungsdienst fördern die Finanzierung. Braucht ein Unternehmen mehr Ausbilder und/oder Fachkräfte trägt es meist selbst die Kosten für die Ausbildung und Prüfung, um seinem Mitarbeiter einen Ausbilder Eignungsschein zu ermöglichen.